Radicalendar : http://www.radicalendar.org
Radicalendar

Radicalendar

  June 2005  
monthweekdaymineadd an event
June 2005
  1 2 3 4
5 6 7 8 9 10 11
12 13 14 15 16 17 18
19 20 21 22 23 24 25
26 27 28 29 30 
July 2005
  1 2
3 4 5 6 7 8 9
10 11 12 13 14 15 16
17 18 19 20 21 22 23
24 25 26 27 28 29 30
31 

Events for Wednesday, 29 June 2005

[click on event title for more detailed information]

[]

Bolivia insurrecta

7:00 PM - 9:00 PM

Bolivien, Juni 2005:
Nach massiven Protesten nahm das Parlament den Rücktritt von Präsident Carlos Mesa an und ernannte Eduardo Rodriguez zum neuen Interimspräsidenten. Die Proteste, die von Kokabauern, Bewohnern des Hochlands, Bauern, Erdgasarbeitern und Slumbbewohnern besonders vom Stadtteil El Alto von La Paz getragen worden waren, klangen damit zunächst ab. Straßenblockaden wurden geräumt, die Treibstoff-, Erdgas-, und Nahrungsmittellieferungen nach La Paz wurden wieder aufgenommen, ebenso wie der internationale Flugverkehr. Die Bewegung, hauptsächlich indianisch geprägt, forderte in erster Linie die Verstaatlichung der Erdöl- und Erdgasförderung. Kaum berührt von diesen Protesten blieb das Gebiet um Santa Cruz, wo auch Benzin und Gas nicht knapp wurden, was einmal mehr die dortigen sezessionistischen Tendenzen darin bestärkte, dass dieses Gebiet als wirtschaftlicher Motor Boliviens mit dem verarmten Hochland nicht viel gemein habe. Von wem wird diese Volksbewegung angeführt? Ist sie ein bei!
spielhaft für die selbstorganisierte Aktion des Volkes? Haben die sezessionistischen Tendenzen um Santa Cruz eine Zukunft und was würde der Zerfall des bolivianischen Nationalstaates für den Rest von Lateinamerika bedeuten? Auf wen setzen die USA im Machtvakuum Boliviens?

Veranstaltung:
Mittwoch, 29. Juni 2005
Gusshausstr. 14/3, 1040 Wien
19 Uhr

Location:
Gusshausstr. 14/3, 1040 Wien

Organizer:

URL: www.antiimperialista.org

 
[][]
[]

Bolivia insurrecta

7:00 PM - 9:00 PM

Vortrag & Diskussion

Bolivien, Juni 2005:

Nach massiven Protesten nahm das Parlament den Rücktritt von Präsident Carlos Mesa an und ernannte Eduardo Rodriguez zum neuen Interimspräsidenten. Die Proteste, die von Kokabauern, Bewohnern des Hochlands, Bauern, Erdgasarbeitern und Slumbbewohnern besonders vom Stadtteil El Alto von La Paz getragen worden waren, klangen damit zunächst ab. Straßenblockaden wurden geräumt, die Treibstoff-, Erdgas-, und Nahrungsmittellieferungen nach La Paz wurden wieder aufgenommen, ebenso wie der internationale Flugverkehr. Die Bewegung, hauptsächlich indianisch geprägt, forderte in erster Linie die Verstaatlichung der Erdöl- und Erdgasförderung. Kaum berührt von diesen Protesten blieb das Gebiet um Santa Cruz, wo auch Benzin und Gas nicht knapp wurden, was einmal mehr die dortigen sezessionistischen Tendenzen darin bestärkte, dass dieses Gebiet als wirtschaftlicher Motor Boliviens mit dem verarmten Hochland nicht viel gemein habe.

Von wem wird diese Volksbewegung angeführt? Ist sie ein beispielhaft für die selbstorganisierte Aktion des Volkes? Haben die sezessionistischen Tendenzen um Santa Cruz eine Zukunft und was würde der Zerfall des bolivianischen Nationalstaates für den Rest von Lateinamerika bedeuten? Auf wen setzen die USA im Machtvakuum Boliviens?

Location:
Österreichisch-Arabisches Kulturzentrum
Gußhausstraße 14/3
1040 Wien
(nahe Karlsplatz)

URL: www.vorstadtzentrum.org

 
[][]

Views

* Donations

Help support this site
 
 

This site made manifest by Manifesto software